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05.04.2014

1:0 für die Mädels - Simone aus Landshut teilt mit Euch ihre Erlebnisse bei der Serie!

Simone kann über jedes Rennen ein paar lustige, aber auch „warnende“ Worte verlieren. So hat Sie über die Jahre Storys gesammelt die in Riva beginnen und bis ins Erzgebirge führen. Also lesen und die MME Crew sagt … das ist eine Anerkennung wert. Also weiterhin ein paar Zeilen in den PC getippt und ab dafür an info@marathonman-europe.com. Schickt ruhig ein Bild mit rüber!

Riva:

Einmal im Leben wollte ich die Ronda Extrema schaffen. Dumm nur, dass es mir in der ersten Abfahrt von San Giovanni hinunter meine Kontaktlinse aus dem Auge wehte. Den Rest der Strecke musste ich halbblind bewältigen – Aufgeben kam nicht in Frage! Die Trails beim Marathon in Riva sind legendär und im Nachhinein war es wohl besser sich todesmutig mit verschwommenem Sichtfeld hinabzustürzen als den Pfad mit Argusaugen abzuscannen. Ronda Extrema finished!

Malevil:

Vernünftig war es mit Sicherheit nicht, den Campingplatz auf der Ranch als Übernachtungsmöglichkeit ausgerechnet vor meinen Start bei der Europameisterschaft auszuwählen. Aber soviel herzlicher, gechillter und lustiger war es mit Freunden auf der akkurat gemähter Driving Ranch (auf der unser Zelt stand) zu grillen als im Hotel einsam Pasta zu essen. Malevil fällt definitiv unter die Kategorie: „Lieber 1000 Sterne am Himmel als 5 an der Hoteltür“

Salzkammerguttrophy:

2009 war Petrus anscheinend noch kein Fan von dem Rennen. Er initiierte einen Wetterumschwung im Juli mit Schneefall auf dem Berg. Das Rennen wurde vernünftigerweise abgebrochen. Durchgefroren kamen meine Freundin und ich bei unserer Pension in Gosau „Gästehaus Sieglinde“ an. Unsere Pensionswirtin ist voller Sorge halb umgekommen. Und so wurden wir nach einer heißen Dusche mit selbstgemachten Heidelbeerkuchen und heißem Tee verwöhnt. Dafür bin ich Frau Gamsjäger – unserer Pensionswirtin – noch heute dankbar.

EBM:

Mein Vater war 2011 in Seiffen als Betreuer auserkoren – allerdings hatte er sich als Wasserträger den wohl unpassensten Platz ausgesucht: Er stand in der Abfahrt am Seiffener Grund und rief mir von dort immer zu „Brauchst was???“ – als hätte ich während der Wurzelabfahrt einhändig Getränke, Essen oder eine Jacke annehmen können. Für Zuschauer ist dies einfach der spektakulärste Platz - somit war sein Wahl des "Betreuungsstands" irgendwie nachvollziehbar. Und die kostenlose Schlammpackung beim Rennen war legendär.

Ich freu mich total auf die Serie und die dazugehörigen Erlebnisse in 2014. 

Viele Grüße Eure Simone :-)
 
01.04.2014

Tick, Tack, Tick, Tack – Riva kommt in großen Schritten!

In dieser Verbindung hat sich das MME Team eine besondere Art der Berichterstattung überlegt.

Schreibt einfach mit wenigen Worten auf, was ihr in Riva, Malevil, Bad Goisern oder in Seiffen erlebt habt. War das Eis im Flora in Riva das Beste wo gibt oder die Pizza einfach nur einzigartig. Welche Übernachtung in der tschechischen Republik ist empfehlenswert und wo gibt es die besten Knödel. In Goisern gibt es sicher auch einige Tipps und das Erzgebirge hat sicher auch mehr als den gemeinen Schwippbogen .

Also rann an den Rechner schickt Eure kurzen Storys zu den Austragungsorten an info@marathonman-europe.com. Die besten Geschichten zu den Städten werden mit einem MME Geschenk bedacht. Es heißt also in den Mails nicht die Adresse zu vergessen!
04.03.2014

Interview mit Peter Hermann – Aufsteiger der Saison 2013 vom Team Firebike Drössiger

Steffen: Hallo Peter, Danke dass es dir eine „Ehre“ ist mit mir als Reporter der MME Serie ein kleines Gespräch zu führen. Wenn Du eventuell unsere Interviewserie verfolgt hast, gleich die obligatorische Frage am Anfang. Kannst Du ein paar Worte über deine Person verlieren?

Peter: Ich bin 25 Jahre alt und habe 2012 nach meiner Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker ein Maschinenbaustudium in Magdeburg begonnen. Seit 2004 fahre ich für meinen Heimatverein den RC Lübbecke 04 Radrennen. Angefangen habe ich mit Cross Country, aber auch andere Disziplinen wie Querfeldein oder Straßenrennen blieben mir nicht lange fremd. 2007 bin ich dann zum ersten Mal eine Marathon Langstrecke gefahren. Seit dem habe ich mich immer mehr auf diese Disziplin fokussiert. Dabei unterstützt mich das Team Firebike-Drössiger jetzt schon im 2ten Jahr.

Steffen: Ich weiß nicht ob ich da etwas verkannt habe, aber dich kann man ja als Senkrechtstarter und Vielstarter der letzten Saison bezeichnen. Du bist, so konnte ich deiner Facebookseite entnehmen, 30 Marathons europaweit gefahren. Und bei dir heißt es nicht nur zu fahren, Du siegst auch noch recht oft. Du hast den 8. Platz der internationalen MTB Rangliste belegt und hast Fahrer wie Platt und Milatz hinter dir gelassen. Hut ab … Wie siehst Du die zurückliegende Saison? Gibt es Erlebnisse die einen besonderen Stellenwert einnehmen?

Peter: Im Herbst 2012 hatte ich eigentlich schon seit 2 Monaten mit Radrennen fahren abgeschlossen als ich eine positive Antwort auf meine Bewerbung beim Team Firebike-Drössiger erhielt. Mit dieser Zusage erfüllte sich für mich ein kleiner Traum und meine Motivation war wieder zu 100% da. Dementsprechend gut verlief dann auch die Saison 2013. Zwar war meine Fitness nicht die ganze Saison über Top, besonders zum Ende der Saison musste ich oft leiden um nicht völlig abgehängt zu werden. Aber ich konnte auch tolle Erfolge verbuchen, wie zum Beispiel den Sprintsieg beim Zierenbergmarathon vor Ramses Bekkenk.
Ein ganz besonderer Tag war im Jahr 2013 für das gesamte Team Firbike-Drössiger der 06.Oktober als Max seinen Deutschenmeistertitel in der Master 1 Klasse verteidigen konnte und Günter einen 4. Platz in der Master 2 Klasse erreichte. Matthias und ich scheiterten nur knapp an einer Top 10 Platzierungen in der Elite Klasse. Insgesamt waren wir 2013 das Team mit den zweitmeisten nationalen Siegen und das obwohl unser Kader nur aus 5 Fahrern bestand.

Steffen: Wie ist es eigentlich mit einem Deutschen Meister im Team zu fahren?

Peter: Einen so erfahrenen und hoch deklarierten Fahrer im Team zu haben und dadurch zu kennen ist toll. Einerseits zolle ich höchstem Respekt vor dem was Max Friedrich schon geleistet hat, andererseits ist mir aber auch klar geworden das er auch nur die gleichen Möglichkeiten hat wie wir sie auch haben. Das Motiviert natürlich ungemein, wenn man weiß, dass man mit maximaler Anstrengung und Zielstrebigkeit ähnliches erreichen kann.

Steffen: Etwas Erfolg in seiner Leidenschaft Mountainbikesport wollen wir ja alle haben. Kannst Du uns einen kleinen Einblick in dein Training geben. Gibt es eventuell Tipps deinerseits?

Peter: Allgemeingültige Trainingstipps zu geben ist recht heikel. Aber eins ist sicher man muss sich im Training fordern und regelmäßig den Trainingsalltag entfliehen. Wenn man immer nur das wiederholt was man schon kann wird man nicht besser.

Steffen: Ich konnte der Startliste der MME Serie entnehmen, dass Du in 2014 dabei bist. Das freut uns natürlich sehr. Fährst Du das erste Mal die Rennserie oder warst Du schon einmal dabei?

Peter: 2014 fahre ich zum ersten Mal die MME Serie. Einzelne Rennen der Serie wie 2013 den Erzgebirgsmarathon in Seifen und 2012 die Salzkammergut-Trophy bin ich aber schon gefahren. Diese Rennen waren so gut organsiert, dass ich mir dieses Jahr die Teilnahme der MME Serie vorgenommen habe.

Steffen: Wie sehen deine Ziele im Rahmen der Serie aus. Du hast ja bei der Salzkammergut-Trophy schon einmal die Altersklasse gewonnen?

Peter: Ich starte ja nur in Riva, Bad Goisern und Seifen da ich am Wochenende des Malevil Cups ein Teamtreffen habe. Deshalb habe ich kein Streichergebnis für den Fall eines Defektes. Was bei den anspruchsvollen Strecken vielleicht notwendig ist, um auch in der Gesamtwertung vorne zu landen. Ein gutes Tagesergebnis in Bad Goisern bei der Salzkammergut-Trophy ist deshalb mein Hauptziel.

Steffen: Können wir in Riva noch andere Team Firebike Drössiger Fahrer an der Startlinie treffen?

Peter: Ja, gemeinsam mit Mirko Schmitz meinem neusten Teamkamerad und alten Trainingskollegen reise ich an. Ob weitere Firebiker am Start sind erfahre ich nächste Woche bei unserem ersten Teamtreffen in diesem Jahr.

Steffen: Abschließend interessiert mich als Harzer natürlich ob die Rennen im Harz mit dem Harz Cup, dem Rennen in Sülzhayn oder der in 2014 wieder stattfindende Endurothon in Schierke auf deiner To-do-Liste stehen? Etwas Werbung in eigener Sache – das Rennen in Schierke wird durch meinen Verein die Bad Bikers aus Wernigerode vom 04. - 06. Juli 2014 organisiert.

Peter: Ich versuche 2014 endlich mal wieder alle Rennen des Harz Cups zu fahren. Zum einen sind sie von Magdeburg aus gut zu erreichen und zum anderen sind die Anstiege im Harz einfach ein wenig steiler als im Sauerland und mehr Singletrails gibt es auch. Der Endurothon in Schierke ist ebenfalls eine gute Adresse. Hier muss ich aber sehen, ob das terminlich passt.

Steffen: Peter, ich danke dir für das informative Gespräch und wünsche dir und dem Team Firebike Drössiger maximale Erfolge in 2014.
 
17.02.2014

The Flying Czech Girl Hana Kolarova im Interview – SCOTT-MIO-WILDSCHÖNAU MTB TEAM

Steffen: Hallo Hana. Schön, dass Du für ein kurzes Gespräch etwas Zeit hast. Wir haben uns in Jablone und Seiffen bereits auf der Strecke getroffen. Deine Leistungen haben mich positiv überrascht. Du fährst für das Scott-Mio-Wildschönau MTB Team. Kannst Du ein paar Worte über deine Person verlieren?

Hana: Ich bin 25 Jahre alt und studiere Maschinenbau an der Westböhmischen Universität in Pilsen. Pilsen ist gleichzeitig meine Heimatstadt, in der ich auch oft und gern trainiere. Meine sportliche Laufbahn begann ich im Alter von neun Jahren als Schwimmerin. Als ich 17 Jahre alt war, konzentrierte ich mich mehr auf Triathlon und seit meinem 23. Geburtstag komplettiere ich mein Sportprogramm mit Mountainbike. Ich starte bei Triathlon-Wettkämpfen und auch im Straßenrennsport. In der vergangenen Saison war ich Mitglied der tschechischen Straßen-Nationalmannschaft und absolvierte die Etappenfahrt 'Tour de Feminin'. Tja, und nebenbei trainiere ich noch junge Triathletinnen - einige von ihnen sind Mitglieder unserer Triathlon - Mannschaft ''TriGuns''. Ich habe also einen ziemlich vollen Terminplan, der neben meiner Teamfahrer - Anstellung beim SCOTT-MIO-WILDSCHÖNAU TEAM abgearbeitet werden muss...

Steffen: Du kommst aus Pilsen, was ich leider nur vom Pilsner Urquell kenne. Wie siehst Du deine tschechische Heimat als Bikerevier und den eventuellen Bikeboom ala Jaroslav Kulhavy?

Hana: :-) Pilsener Urquell ist mein Lieblingsgetränk! Überhaupt lieben wir Tschechen die Bierkultur unseres Landes. Aber natürlich haben wir auch tolle Sportler wie Jaroslav Kulhavy, Tereza Hurikova und viele andere mehr. In der Tschechischen Republik gibt es tolle Bikereviere und Rennen. Hier ist alles etwas unkonventioneller, nicht so bürokratisch wie in Deutschland. Gerade was die Rennen anbetrifft, sind wir da unkompliziert. Der Weltcup in Nove Mesto ist aber eines der bestorganisierten Rennen des Weltcupkalenders. Ich freue mich, dass wir dieses Jahr mit meiner Teamkollegin Burcu Balci selbst eine Athletin des Teams im Worldcup einsetzen. Den Worldcup in Nove Mesto na Morave muss man gesehen haben- es ist großartig!

Steffen: Hast Du einen Tipp für ein schönes, eventuell grenznahes Rennen in Tschechien?

Hana: Mein Lieblingsrennen ist die 'Rallye Sudety' Anfang September in Teplice nad Metuji. Hier findet 2014 die Nationale Meisterschaft statt und darauf freue ich mich ganz besonders.

Steffen: Ihr seid ein international aufgestelltes Team und ihr seid auch auf allen Strecken vom Marathon bis zum Cross Country unterwegs. Wie sehen die Absprache, die Treffen oder auch die Kooperation in eurem Team aus?

Hana: Ich mag mein Team sehr - wir sind alles Freunde, die ihr Hobby lieben. Wir kommunizieren untereinander ausschließlich in Englisch. Das ist bei vier Nationen, die in unserem Team vereint sind, eigentlich nicht anders machbar. Aber das ist auch der Reiz - jeder wächst da hinein und lernt von jedem Neues. Die unterschiedlichen Kulturen und Charaktere sind interessant. Unser erstes Teamtreffen war sehr entspannt wir hatten keine Berührungsängste. Zum Beispiel haben erst kürzlich einige von uns den Jahreswechsel gemeinsam verbracht in Verbindung mit einem Trainingslager. Wenn wir nicht gemeinsam unterwegs sind, sind wir über die Social Medias in engem Kontakt. Das ist meist sehr lustig- besonders dann, wenn Gunnar uns wieder sein Leid klagt, dass es im Winter nie hell wird in Schweden. Dann reißen wir Witze darüber und alle haben Spaß. Bald steht unser nächstes Treffen an - darauf freuen sich alle. Dann ist auch unser Neuzugang Burcu mit dabei.

Steffen: Hana Du bist in den letzten Jahren immer auf Podest in der Gesamtwertung der European Marathon Man Serie gefahren. Ich hoffe Du bist auch 2014 wieder dabei. Wie beurteilst Du 2014 deine Chancen? Gibt es eventuell Konkurrenz aus dem eigenen Team?

Hana: Ich werde auch 2014 wieder an der Serie teilnehmen. Im Moment stehen Riva, Malevil und Seiffen für mich im Programm. Wir müssen die Termine immer gut abstimmen, da es oft Überschneidungen gibt, auch speziell mit den Cross Country-Rennen. Der zweite Platz in der Serie von 2013 war ein schöner Erfolg für mich. Inwieweit ich das Ergebnis wiederholen oder bestätigen kann, müssen wir abwarten. Ich werde mein Bestes geben. Cross Country hat in dieser Saison eine sehr große Priorität bei uns. Meine Teamkollegin Elisabeth plant ebenfalls mit der Serie 2014, sie wird voraussichtlich alle Rennen bestreiten. Die Langstrecken liegen ihr gut, besser als mir eigentlich. :) Konkurrenten sind wir nicht, wir sind ein Team.

Steffen: Was ist dein Lieblingsrennen im Rahmen der Serie? Gibt es eventuell ein Erlebnis beim European Marathon Man was dir besonders Freude bereitet hat?

Hana: Ich mag den Malevil Cup am liebsten. Auch deshalb, weil ich dort letztes Jahr die Bronzemedaille der Tschechischen Marathon-Meisterschaften gewinnen konnte. Die Serie ist generell eine sehr schöne Veranstaltung.

Steffen: Ich danke dir für das informative Gespräch und wünsche dem Scott-Mio-Wildschönau MTB Team und dir maximale Erfolge in 2014. Man sieht sich im Wald. Ich gebe dir gerne wieder Windschatten.
 
06.02.2014

Gepräch mit Torsten Mützlitz – Team Scott Generation - das Podium im Blick!

Steffen: Hallo Torsten. Du fährst für das Scott Generation Mountainbike Team. Kannst Du unseren Lesern einen kurzen Überblick über den Mountainbiker Torsten Mützlitz geben. Wie lange bist Du schon mit dem MTB unterwegs und was sind deine größten Erfolge?

Torsten: Hallo Seffen. Ich fahre seit ca. 15 Jahren aktiv MTB zwischen durch gab es einige Unterbrechungen, aber ich habe immer wieder zum Rad zurückgefunden. Beim Scott Generation Team bin ich 2012 eingestiegen. Davor war ich für andere Teams im Hobbybereich aktiv und konnte damals den MDC (Mitteldeutschland-Cup) mehrmals gewinnen und zum Beispiel auch bei der Syncros Marathon Serie den 2. Gesamtplatz belegen. 2012 hatte ich dann das Vergnügen bei der Trans-Alp einige Etappen im Mixed-Team unter den ersten Drei zu beenden. Leider hat es dann nicht ganz gereicht für einen Podiumsplatz im Gesamtklassement! Auch in Willingen, beim größten Bikefestival in Deutschland, war ich schon öfters dabei und habe 2012 den 3. Platz in der AK auf der 100km Runde erkämpft. Leider war für die Siegerehrung keine Zeit da wir noch schnell zum Malevil-Cup gefahren sind, der dann einen Tag später stattfand. Ach, der Gesamtsieg der MadEast 2012 ist noch ein Top Ding gewesen.

Steffen: Wo siehst Du deine Stärken auf dem Bike. Kannst Du es Downhill richtig knallen lassen, bist Du der Bergfloh oder kannst Du dich einfach nur richtig quälen?

Torsten: Naja sagen wir es so, ich bin ein Bergfloh der sich richtig quälen kann. Dadurch fehlt es mir dann aber auf flachen Kursen an Masse wo ich dann sehr Leiden muss, wie dieses Jahr bei der deutschen Marathon Meisterschaft. In den Downhills bin ich eher vorsichtig und nicht ganz so fix wie meine verrückten Teamkollegen, da fahre ich eher defensiv um nie zu viel zu riskieren!

Steffen: Du hast im letzten Jahr den „undankbaren“ vierten Platz bei der European Marathon Serie belegt. Bist Du in der Saison 2014 wieder dabei und soll in diesem Jahr der Podiums - Nussknacker in Seiffen das Ziel sein?

Torsten: Ja das stimmt, leider ist es sehr schwer weit vorne zu landen ohne in Bad Goisern zu starten. Aber den Nussknacker habe ich schon von 2012, wo ich den 3. Platz belegen konnte. Jedoch wäre ein Gesamtsieg auch mal eine schöne Sache!

Steffen: Was war der Grund für den Nichtstart bei der Salzkammergut – Trophy. Das Rennen in Goisern ist doch ein Muss für einen ambitionierten Mountainbiker wie dich.

Torsten: Leider konnte ich 2013 nicht starten, da an dem gleichen Wochenende jedes Jahr auch die Trans-Alp startet, welche auf der Liste der Prioritäten weiter oben stand. Aber 2011 bin ich bei der Salzkammergut-Trophy dabei gewesen und habe die Extrema bei perfektem Wetter defektfrei überlebt. Das war echt eine unglaubliche Erfahrung, wenn man 13 oder 14 Stunden auf dem Rad sitzt und unglaubliche 7000 Höhenmeter überwindet.

Steffen: Gehören die Rennen der MME Serie zu deinen Saisonhöhenpunkten oder gibt es andere Rennen oder ein Etappenrennen auf die Du dein Training ausrichtest?

Torsten: Ja das sind auf jeden Fall sehr wichtige und schöne Rennen, wo man gern dabei ist, wenn es sich zeitlich einrichten lässt. Jedoch trainiere ich nicht speziell darauf hin, sondern gehe lieber mal so eine Runde mit dem Rad drehen und mache oft lieber ein spontanes ans Wetter angepasstes Training. Wichtig und immer wieder lustig sind jedoch auch Mehrtagesrennen. Ich werde gern auch mal die extrem anspruchsvollen osteuropäischen Rennen bestreiten. Den dort weiß man noch was MTB fahren bedeutet.

Steffen: Eine Frage hätte ich auch zum gesamten Team. Bekommst Du eigentlich auch bei der MME Serie „Konkurrenz“ durch eure Neuverpflichtungen, die ja mit Michael Schuchardt (ehemals Team Texpa Simplon) oder mit Tom Ettlich der im letzten Jahr das Cape Epic gefahren ist, beachtlich sind.

Torsten: Keine Konkurrenz sondern Verstärkung Steffen. Ich freue mich natürlich, wenn meine Teamkollegen erfolgreich sind. Ob einer von Ihnen auch an der kompletten Serie teilnimmt, kann ich noch nicht sagen. Aber ich denke, dass sie eventuell bei einem der Rennen am Start stehen werden.

Steffen: Torsten hast Du abschließend noch ein Erlebnis oder einen Tipp in der Verbindung mit der European Marathon Serie?

Torsten: Ich freue mich schon wieder auf „Knack den Kurschat“ in Riva, einen kleinen Bergsprint gegen die Topzeit von Wolfram. Jetzt kenne ich schon mal die Streckenführung. Den Malevil-Cup kann ich nur weiter empfehlen. Die Strecke bei Liberec ist sehr anspruchsvoll und reizvoll. Diese Kombination ist sehr selten im deutschen Marathonbereich.

Steffen: Ich danke dir für das informative Gespräch und wünsche dir und dem Team Scott Generation ein erfolgreiches Jahr 2014.
 
26.01.2014

The Orange Man - Focus Rapiro Racing - Tim Stahnke im Interview!

Steffen: Hallo Tim. Du fährst für das Focus RAPIRO Racing Team aus Bad Salzdetfurth. Kannst Du ein paar Worte zu deiner Person sagen. Wie kamst Du zum Mountainbikesport? Was sind deine größten Erfolge?

Tim: Rad gefahren bin ich schon immer gerne, auch wenn das Wetter mal ungemütlich war. Ende der 90er bin ich aus dem flachen Münsterland nach Bielefeld gezogen. Dort nahm ein Freund mich und mein Trekkingrad mit in den Teutoburger Wald. Zwei Wochen später hatte ich mir mein erstes echtes Mountainbike gekauft. 2004 meinte ein anderer Freund, ich solle mit ihm mal einen MTB Marathon fahren, das sei richtig geil. Das war der Marathon in Erfurt. Und mein Freund hatte Recht. Rennen fahren, das ist richtig geil! Fortan wurden es jedes Jahr mehr Rennen. Ein klassischer Suchtverlauf :-D Innerhalb einer Rennsaison komme ich jetzt auf bis zu 36 Renntage. Zu meinen sportlich größten Erfolgen zähle ich den Sieg in der Teamwertung der Salzkammerguttrophy 2011 auf der 211-km-Runde. In 2013 bin ich Landesverbandsmeister (NRW) in meiner Altersklasse (Master) geworden. Ein Highlight ist es auch beim P-Weg-Marathon in Plettenberg (Sauerland) auf dem Treppchen zu stehen. Auf Kriegsfuß stehe ich mit der Deutschen Meisterschaft im Marathon. Hier steht mir auffällig oft das Pannenglück im Weg. Ich bleibe aber dran.

Steffen: Das Focus RAPIRO Racing Team ist ein großes Mountainbiketeam. Wie sieht die Unterstützung der Einzelperson Tim Stahnke im Team aus. Kannst Du uns einen kleinen Einblick in die Teamorganisation geben?

Tim: Über allem steht unser Teamchef Olaf Nützsche. Dem fließt Focus RAPIRO Racing durch die Adern. Jedes Teammitglied hilft unserem Teamchef nach bester Möglichkeit. Da Focus RAPIRO Racing an vielen Stellen aktiv ist, bieten sich entsprechend Gelegenheiten an, sich einzubringen. Jeder ist in unserem Team wichtig. Und wenn es auch nur mal ein Püpschen an der richtigen Stelle ist, damit die Stimmung nicht sinkt. Wo wir auch schon beim Spaß wären. Der steht bei uns ganz weit vorne. Ohne dem ginge es nicht. Wie sollte man ansonsten all die vielen gemeinsamen Autobahnkilometer und Nachtstunden überstehen?! Geld verdient bei uns im Team keiner mit dem MTB Sport. Wir sind, wie der Großteil aller Mountainbiker, reine Überzeugungstäter. Sämtliches Sponsoring geht letztlich im Material und in den verschiedenen Events auf. Für ein "Hobbyteam" sind wir, wie man durch unsere Auftritte mitbekommen dürfte, sehr gut aufgestellt. Das liegt darin begründet, dass unser Team auf einige Jahre sehr guter und erfolgreicher Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren zurückblicken kann. Da steckt unglaublich viel Mühe und noch mehr Herzblut unseres Teamchefs, seiner treuesten Helfer und der Ansprechpartner unserer Sponsoren drin. Dass wir uns auch aus sportlicher Sicht nicht zu verstecken brauchen, ist bei der ganzen Sache sicherlich nicht hinderlich.

Steffen: Du hast in der Saison 2013 den 6. Platz in der Marathonman Europe Serie belegt. Welche Rennen bist Du gefahren? Erinnerst Du dich an ein schönes oder interessantes Erlebnis im Rahmen der Serie?

Tim: Ich bin 2013 in Riva del Garda, Bad Goisern und Seiffen jeweils die Langstrecke gefahren. Bei allen drei Rennen konnte man in kurzen Klamotten fahren. Das ist schon was Feines. Ansonsten bleibt mir von den Rennverläufen wenig in Erinnerung. An so manche Abfahrt möchte ich mich auch gar nicht mehr erinnern ;-) Zurück bleibt aber jedes Mal der Eindruck, dass es unglaublich geil war und ich wieder fahren muss. Wie das so ist mit einer „Sucht“. Und der Oberknaller sind all die anderen Biker/innen um einen herum. Super!!! Die Rennen aus der MME Serie sind allesamt die langen Anreisen wert. In der Regel hatte sich für mich immer angeboten diese Rennen mit einem Kurzurlaub zu verbinden und so auch mehr Zeit mit dem Team neben der Strecke verbringen zu können.

Steffen: Was sind deine Ziele für die Serie in 2014. Ist eventuell sogar das Podium in Reichweite oder wäre ein erneuter Erfolg wie 2011 bei der Teamwertung der Salzkammergut - Trophy möglich?

Tim: Ich werde auch in 2014 versuchen mindestens drei Rennen aus der Serie zu fahren. Seit August 2013 bin ich Vater und habe mein Training für 2014 etwas umgestellt. Wie sich das auf meine Leistung auswirkt, kann ich noch nicht einschätzen. Ich werde mein möglichstes geben. Podiumsplätze finde ich natürlich immer super, aber wenn die Leistungsfähigkeit weniger hergibt, dann ist das auch OK. Den Sieg in der Teamwertung der Salzkammergut Trophy hatten wir bereits in 2013 wieder anvisiert. Das Rennen verlief zunächst auch nach Plan, aber durch drei Fahrerausfälle war das Ziel dann nicht mehr erreichbar. In 2014 steht dieses Ziel jedoch wieder ganz oben mit dabei.

Steffen: Die orangenen Trikots des Focus RAPIRO Racing Teams sind ja in allen Leistungsklassen bei den Rennen vertreten. Werdet ihr im Mai beim Bikefestival in Riva wieder mit einem großen schlagkräftigen Team am Start stehen?

Tim: Da geh´ ich von aus. ;-)

Steffen: Hast Du abschließend vielleicht noch einen Tipp für den Serieneinsteiger. Gibt es eine Taktik auf und neben der Strecke?

Tim: Eigentlich gibt es keine Taktik. Beim Marathon bekommt jeder das raus, was er zuvor an Training rein gesteckt hat, wenn man von einem technischen Defekt mal absieht. Neben der Strecke ist es meiner Meinung nach wichtig, locker zu bleiben und den Spaß an unserem Sport und das Drumherum zu genießen.

Steffen: Ich danke dir für das informative Gespräch und wünsche dir und dem Focus RAPIRO Racing Team maximale Erfolge in 2014.
 
20.01.2014

Der Winter kommt eventuell, aber die MarathonMan Series Europe kommt auf jeden Fall...

Servus und ein fröhliches Glück Auf!

 

Weihnachten ist vorbei, die ersten guten Vorsätze fürs neue Jahr sind sowieso schon gebrochen und einen Winter wird es zumindest vor dem geplanten Frühlingsanfang nicht geben. Das einzige, was also in dieser nass kalten Jahreszeit bleibt, sind die Vorfreude auf ein grandioses Feuerwerk an Rennen in Ländern, die verschiedener nicht sein können.

 

Wer euch hier von seiner Vorfreude berichtet? Nun, das ist einfach zu sagen. Mein Name: Felix Karnatz. Mein Beruf: Student und das sicherlich noch für die nächsten Jahre um noch möglichst viel Zeit für den Radsport zu haben. Mein Leben und Studium verbringe ich in einer der schönsten Städte Deutschlands: Dresden. An der Hochschule für Technik und Wirtschaft absolviere ich mein Studium zum Wirtschaftsingenieur. Als 1991 Jahrgang bin ich noch relativ jung und mit gerade mal 3 Jahren Radsport eigentlich noch relativ frisch dabei. 

 

Als Fahrer im r2-bike.com MTB RACING Team habe ich bereits einige der schönsten Strecken fahren können. Darunter zählen nicht nur heimatliche XC Rennen, sondern auch Marathons von über 10 Stunden Dauer.

 

Die Saison 2014 steht nicht nur im Zeichen der MarathonMan Serie, sondern vor allem in der Vor-, aber auch Nachbereitung dieser Rennen.

 

Ich freue mich schon wieder riesig auf die technische anspruchsvollere Strecke in Malevil, die mir letztes Jahr mehr als nur einen Platten gekostet hat, aber auch auf meinen persönlichen Newcomer, den Riva del Garda Marathon, denn schon viel habe ich davon gehört, aber was an dem gesagten der Wahrheit entspricht, werde ich dieses Jahr wohl selber herausfinden. 

Zudem freue ich mich schon wieder auf das herrlichste Alpenpanorama, das einem eröffnet wird, wenn man früh um 8:00 Uhr zum ersten mal im Salzkammergut auf einem Gipfel ankommt und natürlich meinem Evergreen Favorit, dem EBM in Seiffen, mit seiner familiären Stimmung und grandioser Organisation gehört er mit zu meinen Lieblingsveranstaltungen.

 

Also fleißig trainieren und schnell anmelden, damit auch euch dieser Spaß bald begeistert. Ich steig jetzt erstmal aufs Rad.

 

Bis dahin.

 

Felix

 
18.01.2014

Wir sind mit dir am Start der MME-Serie 2014

Aufregung, Schweiß, Erschöpfung, Freude, Jubel und Teamgeist – All diese Emotionen kannst du persönlich zu den Rennen der MME-Serie spüren. Und du kannst unsere Erlebnisse teilen, über die wir als Team für dich berichten. Wir sind ambitionierte Hobbyfahrer mit der gemeinsamen Leidenschaft für den Radsport. Uns verbindet unser Studium in Dresden, deshalb starten wir als Team „TU Dresden“. Mit einer Buchstabensuppe basierend auf der Erfahrung unserer „alten Hasen“, deftig gewürzt mit den Eindrücken von Erstteilnahmen, treffen wir sicher auch deinen Lesegeschmack, wenn wir das angerichtete Mahl auf der MME-Homepage und auf Facebook servieren ;)
Wir wünschen dir ungehinderte Vorbereitungen der MME-Serie und freuen uns, dich auf der Starterliste und spätestens in Garda zu sehen.
David
 
17.01.2014

Interview Danny Götze/ Steffen Hercher – Harzer Lokal und TOP 10 Fahrer der Serie!

Steffen: Hallo Danny. Du fährst für das Nordharzer Racingteam und bist dort auch der Hauptorganisator (Teamchef). Stell dich doch mal kurz vor.

Danny: Ich erblickte das Licht der Welt 1974. Mein Wohnort ist Veckenstedt am nördlichen Harzrand in der Nähe von Wernigerode. Ich bin selbstständiger Fliesenleger und fahre seid 2002 ambitioniert Mountainbike . In den Jahren habe ich viele Treppchenplazierungen erziehlt. Meine größten Erfolge waren der Gewinn des Harz-Cup’s 2008 und der Gewinn der 24h WM in Maxhütte im 2er Team 2009. Bei der European Marathon Serie konnte ich 2013 den 10. Gesamtplatz belegen. Weitere Highlights 2013 war der erste Platz im 2er Team beim 24h Rennen in Chemnitz und der 11. Platz bei den Deutschen MTB-Meisterschaften.

Steffen: Ich kenne dich ja schon seit einiger Zeit vor allem durch den Harz Cup und da mein Team die Bad Bikers ebenfalls aus Wernigerode kommen. Wie siehst du den Mountainbikesport im Harz und was macht das teameigene Rennen in Bad Harzburg so spannend.

Danny: Für den Mountainbikesport kann man sich eigentlich kein besseres Revier vorstellen. Bei uns gibt es alles was man braucht, lange Anstiege, technische Passagen bergab … und und und. Gerade für die schnelle Feierabendrunde ist es perfekt, man braucht nicht stundenlang zu kurbeln, eh man an den Spot‘s ist. Und wenn man sich auf die Transalp vorbereitet geht auch einiges, von der Haustür bis zum Brocken habe ich 1000 Hm auf 18 Kilometern. Fährt man das einige Mal hat man eine gute Transalp Etappe simuliert. Das Rennen in Bad Harzburg ist echt ordentlich rauf und runter. Hier wird den Bikern alles abverlangt, vor allem muss man seine Kräfte gut einteilen, da auf der Langdistanz fünf Runden gefahren werden. Ihr könnt das gerne am 27.04.2014 als Vorbereitung für Riva testen.

Steffen: Danny, Du hast im letzten Jahr den 10. Platz in der Gesamtwertung der MME Serie belegt. Was sind besondere Ereignisse im Rennen oder neben der Strecke an die Du dich „gerne“ erinnerst?

Danny: Das grösste war für mich die Zieleinfahrt in Bad Goisern nach der geschafften Langdistanz, oh man war ich breit, aber super glücklich und zufrieden! Naja und wie immer die tolle Stimmung in Seiffen an de Wettiner Höhe - „sehr geil“.

Steffen: Ich denke das Nordharzer Racingteam ist auch 2014 wieder am Start. Was sind deine Ziele im Rahmen der Serie für 2014. Sind die Rennen der MME Serie deine Saisonhöhepunkte oder kommt da noch was?

Danny: Na klar, das gesamte Team wird die Serie fahren. Die MME – Serie und der Harzcup sind Pflichtveranstaltungen. Und dann werden wir noch ein oder zwei 24h Rennen fahren, welche steht noch nicht fest.

Steffen: Ihr habt ja einige Topfahrer wie Thomas Schäfer, Norman Carl oder Gerald Klocke im Team. Gibt es neue Wilde im Team die in 2014 für Überraschungen sorgen könnten.

Danny: Wir haben dieses Jahr zwei neue Fahrer im Team, Christian Bank und Kai Sokolowski. Christian ist im letzten Jahr sehr stark gefahren und wird uns gerade auf der Mitteldistanz sehr verstärken. Ich denke er ist ein Anwärter für’s Podium! Kai kommt von der Straße und konnte dort schon viele Siege erringen. Er ist A-Fahrer und sucht jetzt auf dem MTB eine neue Herausforderung.

Steffen: Im letzten Jahr seid ihr drei Rennen der Serie erfolgreich gefahren. Im tschechischen Malevil war das Team nicht am Start. Ich denke es gab Terminüberschneidungen mit dem Bikefestival in Willingen. Ich war in Malevil und fand es Klasse. Seid ihr am 21. Juni am Start, schon die Knödel mit Gulasch sind die Reise wert?

Danny: Eigentlich hatte ich das schon im Kalender, aber unser Teamfahrer Gerald wird an diesem Wochenende heiraten. Dann eben 2015, als Seniorfahrer ;-)

Steffen: Ich danke dir für das informative Gespräch und wünsche dir und dem Nordharzer Racingteam maximale Erfolge in 2014. Wir sehen uns im Rahmen des Harz Cups oder spätestens am Gardasee.